FAQ

Was macht die HASKOM GmbH?

Die HASKOM GmbH ist auf den Vertrieb individuell konfigurierter On‑Premise‑Serversysteme spezialisiert. Wir liefern professionelle Serverhardware an Wiederverkäufer, Systemhäuser und IT‑Dienstleister, die diese Systeme anschließend bei ihren Kunden betreiben.

Unser Fokus liegt auf:

·        kontrollierbarer, langlebiger Serverhardware

·        planbarer Kostenstruktur

·        Datenschutz‑ und Compliance‑Tauglichkeit

·        klarer Trennung zwischen Hardware und Betrieb

Richtet HASKOM Server ein oder übernimmt den Betrieb?

Nein. HASKOM übernimmt bewusst keine Installation, Migration oder den laufenden Betrieb.  

Der Betrieb erfolgt entweder durch:

·        einen Managed‑Service‑Provider (MSP) oder

·        ein internes IT‑Team des Kunden.

Diese Trennung sorgt für:

·        eindeutige Verantwortlichkeiten

·        klare Haftungszuordnung

·        langfristig stabilen Betrieb

Was bedeutet „individuelle Serversysteme“ bei HASKOM?

„Individuell“ bedeutet bei HASKOM nicht Sonderanfertigung ohne Standards, sondern:

Standardisierte Referenzarchitekturen, die gezielt an den jeweiligen Workload angepasst werden.

Typische Anpassungen sind:

·        CPU‑ und RAM‑Profile

·        NVMe‑, SSD‑ oder Hybrid‑Storage

·        Redundanz‑ und Verfügbarkeitslevel

·        Virtualisierungsplattform

·        geplanter Lebenszyklus (3–7 Jahre)

So entsteht eine betriebsfähige, wirtschaftlich sinnvolle Infrastruktur.

Warum individuelle Server statt Standard Server von der Stange?

Standard‑Server sind häufig über‑ oder unterdimensioniert. Individuelle Systeme ermöglichen:

·        bessere Ressourcenauslastung

·        geringere Gesamtbetriebskosten

·        längere Nutzungsdauer

·        weniger Betriebs‑ und Ausfallrisiken

Individuelle Planung reduziert unnötige Kosten und technische Komplexität.

Für welche Workloads sind lokale Server (On-Premise) besonders geeignet?

Lokale Server (on-Premise) eignet sich besonders für:

·        Dauerlast‑Workloads mit konstanter Auslastung

·        File‑, ERP‑ und Datenbanksysteme

·        Virtualisierungs‑Umgebungen

·        datenschutz‑ und compliance‑kritische Anwendungen

Je planbarer der Ressourcenbedarf, desto wirtschaftlicher ist On‑Premise.

Wann ist eigene Serverinfrastruktur (On‑Premise) keine gute Lösung?

On‑Premise ist weniger geeignet, wenn:

·        Lasten stark schwanken

·        kurzfristige Skalierung notwendig ist

·        Projekte nur wenige Monate laufen

·        kein Betriebspartner oder internes IT‑Know‑how vorhanden ist

In diesen Fällen kann Cloud oder Hybrid sinnvoller sein.

Warum sind lokale Server (On-Premise) bei Dauerlast oft günstiger als Cloud?

Cloud‑Infrastruktur verursacht laufende nutzungsabhängige Kosten (OPEX) für Compute, Storage, Netzwerk‑Traffic und Zusatzdienste.

On‑Premise bietet:

·        einmalige Investitionskosten (CAPEX)

·        keine Egress‑ oder Traffic‑Gebühren

·        stabile Kosten über 3–5 Jahre

Bei konstanter Auslastung ist On‑Premise häufig deutlich wirtschaftlicher als vergleichbare Cloud‑Setups.

Warum sind lokale Server (On-Premise) oft besser kontrollierbar als Cloud?

Bei On‑Premise‑Systemen sind:

·        Datenstandort und Zugriffe eindeutig definiert

·        Verantwortlichkeiten klar zugeordnet

·        technische Abhängigkeiten transparent

Cloud‑Umgebungen verteilen Verantwortung und Kosten auf mehrere Ebenen. On‑Premise reduziert diese Komplexität und erhöht die Kontrolle.

Wer ist für Backups und Datensicherheit verantwortlich?

Die Verantwortung liegt beim Betreiber:

·        einem Managed‑Service‑Provider (MSP) oder

·        dem internen IT‑Team des Kunden

HASKOM liefert die Hardware, die professionelle Sicherheits‑ und Backup‑Konzepte ermöglicht, übernimmt diese Aufgaben jedoch nicht selbst.

Reicht es aus, einfach einen Server zu kaufen?

Nein. Ein Server ist nur die technische Grundlage.

Für einen stabilen Betrieb sind notwendig:

·        regelmäßige Updates

·        Monitoring

·        getestete Backup‑ und Restore‑Prozesse

·        klar definierte Zuständigkeiten

On‑Premise funktioniert nur als Zusammenspiel aus Hardware, Betrieb und Verantwortung.

Ist ein einzelner Server für kleine Unternehmen ausreichend?

Für viele kleine Unternehmen (5–20 Mitarbeitende) ist ein einzelner Server ausreichend, wenn:

·        Backups extern gespeichert werden

·        Monitoring aktiv ist

·        ein Notfall‑ und Wiederherstellungsplan existiert

Hochverfügbarkeit ist eine bewusste Risiko‑ und Kostenentscheidung.

Welche Rolle spielt Datenschutz bei On‑Premise?

On‑Premise ermöglicht:

·        vollständige Datenhoheit

·        klare Zugriffskontrolle

·        einfachere Umsetzung von DSGVO‑ und EU‑Data‑Act‑Anforderungen

Gerade für regulierte Branchen ist dies ein entscheidender Vorteil.

Sind lokale Server (On‑Premise) eine Abkehr von der Cloud?

Nein. On‑Premise ist keine Ideologie, sondern eine strategische Ergänzung.

Viele Unternehmen nutzen hybride Modelle:

·        Lokale Server für geschäftskritische Kernsysteme

·        Cloud für Kollaboration, E‑Mail oder externe Dienste

Entscheidend ist die bewusste Trennung von Verantwortlichkeiten.

Was ist der größte Fehler bei On‑Premise‑Projekten?

Der häufigste Fehler ist die Annahme:

„Der Server läuft – damit ist alles erledigt.“

Ohne Betriebskonzept entstehen dieselben Risiken wie in schlecht betriebenen Cloud‑Umgebungen.

Diese FAQ dient der sachlichen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung.

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