FAQ
Die HASKOM GmbH ist auf den Vertrieb individuell konfigurierter On‑Premise‑Serversysteme spezialisiert. Wir liefern professionelle Serverhardware an Wiederverkäufer, Systemhäuser und IT‑Dienstleister, die diese Systeme anschließend bei ihren Kunden betreiben.
Unser Fokus liegt auf:
· kontrollierbarer, langlebiger Serverhardware
· planbarer Kostenstruktur
· Datenschutz‑ und Compliance‑Tauglichkeit
· klarer Trennung zwischen Hardware und Betrieb
Nein. HASKOM übernimmt bewusst keine Installation, Migration oder den laufenden Betrieb.
Der Betrieb erfolgt entweder durch:
· einen Managed‑Service‑Provider (MSP) oder
· ein internes IT‑Team des Kunden.
Diese Trennung sorgt für:
· eindeutige Verantwortlichkeiten
· klare Haftungszuordnung
· langfristig stabilen Betrieb
„Individuell“ bedeutet bei HASKOM nicht Sonderanfertigung ohne Standards, sondern:
Standardisierte Referenzarchitekturen, die gezielt an den jeweiligen Workload angepasst werden.
Typische Anpassungen sind:
· CPU‑ und RAM‑Profile
· NVMe‑, SSD‑ oder Hybrid‑Storage
· Redundanz‑ und Verfügbarkeitslevel
· Virtualisierungsplattform
· geplanter Lebenszyklus (3–7 Jahre)
So entsteht eine betriebsfähige, wirtschaftlich sinnvolle Infrastruktur.
Standard‑Server sind häufig über‑ oder unterdimensioniert. Individuelle Systeme ermöglichen:
· bessere Ressourcenauslastung
· geringere Gesamtbetriebskosten
· längere Nutzungsdauer
· weniger Betriebs‑ und Ausfallrisiken
Individuelle Planung reduziert unnötige Kosten und technische Komplexität.
Lokale Server (on-Premise) eignet sich besonders für:
· Dauerlast‑Workloads mit konstanter Auslastung
· File‑, ERP‑ und Datenbanksysteme
· Virtualisierungs‑Umgebungen
· datenschutz‑ und compliance‑kritische Anwendungen
Je planbarer der Ressourcenbedarf, desto wirtschaftlicher ist On‑Premise.
On‑Premise lohnt sich vor allem dann, wenn der Ressourcenbedarf langfristig stabil und gut planbar ist.
In der Praxis gilt:
bei Dauerlast‑Workloads (z. B. ERP, Fileserver, Virtualisierung) ist On‑Premise häufig wirtschaftlicher bei klar definierter Nutzeranzahl und wenig Skalierungsbedarf sinken die Vorteile der Cloud bei erhöhten Anforderungen an Datenschutz und Kontrolle wird On‑Premise attraktiver
Die Cloud ist dagegen im Vorteil, wenn:
kurzfristig skaliert werden muss Projekte nur zeitlich begrenzt laufen keine eigene oder externe Betriebsstruktur vorhanden ist
Entscheidend ist nicht die Technologie, sondern die Nutzungsstruktur.
On‑Premise ist weniger geeignet, wenn:
· Lasten stark schwanken
· kurzfristige Skalierung notwendig ist
· Projekte nur wenige Monate laufen
· kein Betriebspartner oder internes IT‑Know‑how vorhanden ist
In diesen Fällen kann Cloud oder Hybrid sinnvoller sein.
Cloud‑Infrastruktur verursacht laufende nutzungsabhängige Kosten (OPEX) für Compute, Storage, Netzwerk‑Traffic und Zusatzdienste.
On‑Premise bietet:
· einmalige Investitionskosten (CAPEX)
· keine Egress‑ oder Traffic‑Gebühren
· stabile Kosten über 3–5 Jahre
Bei konstanter Auslastung ist On‑Premise häufig deutlich wirtschaftlicher als vergleichbare Cloud‑Setups.
Typischer Unterschied:
On‑Premise:
einmalige Anschaffung fixe Betriebskosten (Strom, Wartung, MSP) gut planbar über mehrere Jahre
Cloud:
monatliche Kosten für Compute, Storage und Netzwerk zusätzliche Gebühren (z. B. Datenverkehr, Backups, Zusatzservices) Preisentwicklung abhängig von Nutzung und Anbieter
Bei konstanter Auslastung über mehrere Jahre ist On‑Premise häufig günstiger. Bei stark schwankender Nutzung kann die Cloud wirtschaftlicher sein.
Cloudkosten steigen häufig nicht durch Grundpreise, sondern durch zusätzliche Nutzung und Komplexität.
Typische Ursachen sind:
ungenutzte oder vergessene Ressourcen („Cloud‑Sprawl“) steigender Speicherbedarf Gebühren für Datenverkehr (Egress‑Kosten) zunehmende Nutzung von Zusatzdiensten (Backups, Security, Monitoring) fehlende Transparenz über tatsächliche Nutzung
In vielen Unternehmen entsteht der größte Kostenanstieg nicht durch bewusste Entscheidungen, sondern durch schleichende Nutzung ohne laufende Kontrolle.
Entscheidend ist daher ein aktives Kostenmanagement (FinOps).
Bei On‑Premise‑Systemen sind:
· Datenstandort und Zugriffe eindeutig definiert
· Verantwortlichkeiten klar zugeordnet
· technische Abhängigkeiten transparent
Cloud‑Umgebungen verteilen Verantwortung und Kosten auf mehrere Ebenen. On‑Premise reduziert diese Komplexität und erhöht die Kontrolle.
Die Verantwortung liegt beim Betreiber:
· einem Managed‑Service‑Provider (MSP) oder
· dem internen IT‑Team des Kunden
HASKOM liefert die Hardware, die professionelle Sicherheits‑ und Backup‑Konzepte ermöglicht, übernimmt diese Aufgaben jedoch nicht selbst.
Die Verantwortung hängt vom Betriebsmodell ab – sie ist jedoch niemals vollständig ausgelagert.
In der Cloud gilt:
der Anbieter stellt die Infrastruktur bereit der Kunde bleibt verantwortlich für: Daten Backups Zugriffsrechte Konfiguration
Das wird als „Shared Responsibility Model“ bezeichnet.
Bei On‑Premise:
liegt die Verantwortung vollständig beim Betreiber: internes IT‑Team oder MSP Zuständigkeiten sind in der Regel klarer definiert
Der häufigste Fehler ist die Annahme:
„Der Server läuft – damit ist alles erledigt.“
Ohne Betriebskonzept entstehen dieselben Risiken wie in schlecht betriebenen Cloud‑Umgebungen.
Für viele kleine Unternehmen (5–20 Mitarbeitende) ist ein einzelner Server ausreichend, wenn:
· Backups extern gespeichert werden
· Monitoring aktiv ist
· ein Notfall‑ und Wiederherstellungsplan existiert
Hochverfügbarkeit ist eine bewusste Risiko‑ und Kostenentscheidung.
On‑Premise ermöglicht:
· vollständige Datenhoheit
· klare Zugriffskontrolle
· einfachere Umsetzung von DSGVO‑ und EU‑Data‑Act‑Anforderungen
Gerade für regulierte Branchen ist dies ein entscheidender Vorteil.
Nein. On‑Premise ist keine Ideologie, sondern eine strategische Ergänzung.
Viele Unternehmen nutzen hybride Modelle:
· Lokale Server für geschäftskritische Kernsysteme
· Cloud für Kollaboration, E‑Mail oder externe Dienste
Entscheidend ist die bewusste Trennung von Verantwortlichkeiten.
Diese FAQ dient der sachlichen Orientierung und ersetzt keine individuelle Beratung.
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